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SUMMARY:FF Gemeinde Herrngiersdorf - Gefallenengedenken in Herrngiersdorf
LOCATION:Bernhardstraße 25, 84097, Herrngiersdorf, Deutschland
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:\n\nVolkstrauertag ist zeitlos Totengedenken als Mahnung für den Frieden\nH
 errngiersdorf. (hm) Im Rahmen einer Feierstunde im Anschluss an den Patrozi
 niumsgottesdienst in der Filialkirche St. Martin gedachten die Bürger und d
 ie Vereine der Opfer der beiden Weltkriege sowie von Terrorismus und Gewalt
 . Beim Totengedenken am Kriegerdenkmal betete Pfarrer Dr. Stephen Annan für
  die Verstorbenen, Gefallenen und Vermissten der Weltkriege, für den Friede
 n und dafür, dass so etwas nicht mehr passiert. Musikalisch umrahmt wurde d
 ie Feier vom Bläserensemble Blechklang. „Kriegerdenkmäler mahnen zum Friede
 n“, sagte Bürgermeister Josef Barth in seiner Gedenkrede. Trotz der beiden 
 Weltkriege mit mehr als 50 Millionen Toten, die unsägliches Leid brachten, 
 haben die Völker nichts daraus gelernt, denn seit 1945 sind in hunderten vo
 n Kriegen und Bürgerkriegen weitere Millionen von Opfern zu beklagen, die m
 it Flucht und Vertreibung einhergehen. Kriege sind keine Naturkatastrophen,
  sie werden gemacht durch Feindbilder und durch autoritäre Denkmuster und P
 ropaganda vorbereitet. Seit 1992 haben 110 Bundeswehrsoldaten bei der Ausüb
 ung ihres Dienstes im Ausland ihr Leben verloren. „Tragen wir alle dazu bei
 , dass der Großmannssucht und den\nnationalen Egoismen unserer Tage eine ei
 ndeutige Absage erteilt wird“, so Bürgermeister Barth. Er betonte, dass der
  Volkstrauertag ein Tag des Innehaltens, des Erinnerns und des Gedenkens is
 t. Er sollte aber auch Anlass zur Dankbarkeit sein, dass wir seit 74 Jahren
  in unserem Land ohne Krieg leben, dass unsere Kinder seit der Wiederverein
 igung beider deutscher Staaten in einer freiheitlichen Demokratie leben kön
 nen. „Dennoch erschüttern uns terroristische Anschläge immer wieder, derer 
 Opfer wir heute auch gedenken. Dies zeigt, wie wichtig die Mahnung zum Frie
 den ist und sich aktiv für unsere Werte einzusetzen. Der Volkstrauertag ist
  zeitlos, denn er führt uns immer wieder das Leid vor Augen, dass Kriege ge
 bracht haben“, schloss Barth. Zum Gedenken der Opfer beider Weltkriege, der
 er die in Gefangenschaft und im Widerstand, wegen ihres Glaubens und ihrer 
 Rasse starben, der Bundeswehrsoldaten, die in Ausübung ihres Dienstes starb
 en und von Terrorismus und Gewalt legte er einen Kranz nieder. Feuerwehrkom
 mandant Josef Ottl junior gab anschließend das Kommando zum Senken der Fahn
 en. Mit dem Lied „Ich hatt einen Kameraden“, gespielt von den Bläsern, ende
 te die Feierstunde.
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